Wie, jetzt sprayt auch schon die Polizei?

Die Polizei Berlin ist wieder am sprayen, um vor den Hütchenspielern zu warnen.

Polizisten mit Sprayvorlage vor der Ears-Side-Gallery

So und ähnlich waren die erstaunten Äußerungen von Passanten im Bereich der Friedrichshainer East-Side-Gallery, anlässlich der wiederholten Sprayaktion gegen Hütchenspiel, zu vernehmen. Und genau das wollte die Polizei Berlin, die Aufmerksamkeit der vielen Touristen erlangen, um so auf das Phänomen „Hütchenspiel“ hinzuweisen. Mit Hilfe von selbst entworfenen Sprühschablonen in deutscher und englischer Sprache brachten PHK Ambros (Präventionsbeauftragter) und POK Fenske (Verkehrssicherheitsberater) bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen die Botschaft „Hütchenspiel ist Betrug“ bzw. „Capplay is disception“ an vielen Stellen entlang der East-Side-Gallery auf dem Gehweg auf. In Deutsch und Englisch wird über diese in fast allen europäischen Großstädten weit verbreitete Betrugsvariante aufgeklärt. Um die Erklärungen zu verdeutlichen, wurde den Gesprächspartnern das Spiel mit originalen, von der Polizei Berlin  beschlagnahmten, Spielutensilien vorgespielt. Viele zeigten sich überrascht, wie einfach der Betrug funktioniert.

Neben dem Einsatzfahrzeug der Polizei Berlin gab es einen Stand des Weissen Ring, der über Taschendiebstahl und KO-Tropfen aufklärte. Gerade Friedrichshain hat sich zu einem Hot-Spot in der Party- und Clubszene entwickelt. Der Weisse Ring erklärt wie man sich als vorwiegend weiblicher Clubbesucher davor schützen kann, KO-Tropfen in sein Getränk verabreicht zu bekommen. Dazu wurden den Interessierten sogenannte „Spikeys“ ausgehändigt mit deren Hilfe es nicht mehr möglich ist, Tropfen in eine Flasche zu träufeln.

Übrigens, man mag es nicht glauben, obwohl die mobile Wache und das Präventionsteam weithin sichtbar die Zelte im Bereich des Bootsanlegers an der East-Side aufgeschlagen hatte, ließen es sich einige Hütchenspieler nicht nehmen nur etwa 150m weiter ihren Teppich auszulegen und den Versuch zu unternehmen, Touristen um ihr Geld zu betrügen. Die Kollegen reagierten prompt und legten den Betrügern das Handwerk.

Die Polizei Berlin wird es sich nicht nehmen lassen in unregelmäßigen Abständen weitere Aktionen dieser Art durchzuführen

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