Sicherheitstipps von der Beratungsstelle Einbruchschutz

Vorhängeschloss

Die gute Nachricht lautet, dass die Einbruchszahlen im letzten Jahr gesunken sind. Aber immer noch werden in Berlin mehr als 30 Wohnraumeinbrüche pro Tag gemeldet. Die Folgen für Einbruchsopfer reichen vom Verlust von Wertsachen über große Sachschäden bis hin zu psychischen Beeinträchtigungen. Deshalb gibt die Beratungsstelle Einbruchschutz an dieser Stelle Sicherheitstipps für Ihre vier Wände. Mehr Informationen zur kostenlosen und ausführlichen Beratung finden Sie am Ende dieses Textes.

Doppelt hält besser: Vorkehrungen an Türen und Fenstern treffen

Die meisten Einbrüche gelingen, weil Türen und Fenster nicht ausreichend gesichert sind. Wegen des hohen Entdeckungsrisikos lassen die Kriminellen aber meist von ihrem Vorhaben ab, wenn sie nicht schnellstmöglich und unbemerkt ins Haus gelangen. Also ist Vorsorgen angesagt:

  • bei Mehrfamilienhäusern die Hauseingangstür niemals offen lassen
  • die eigene Eingangstür nicht nur „ins Schloss fallen lassen“
  • für Einbrecher gut erreichbare Fenster, Terrassen- und Balkontüren selbst bei kurzer Abwesenheit verschließen
  • wenn nicht bereits vorhanden, wird die Nachrüstung von Türen und Fenstern mit mechanischem Einbruchschutz empfohlen.
Technisch aufrüsten: Elektronische Sicherheitstechnik fürs Haus

Die Mechanik ist das A und O beim Einbruchschutz. Elektronische Sicherheitstechnik kann eine sinnvolle Unterstützung darstellen:

  • Hell, heller, Alarmbeleuchtung: Helle Strahler, die durch Bewegungsmelder gesteuert werden, können helfen, Täter von ihrem Vorhaben abzuhalten.
  • Auch wenn Sie nur kurz wegbleiben: Sofern vorhanden, sollte die Alarmanlage eingeschaltet werden. Denn dafür haben Sie diese ja.
  • Damit Ihnen ein Licht aufgeht: Zeitschaltuhren steuern die Beleuchtung im Haus und vermitteln den Eindruck, als sei jemand zu Hause.
Ich bin dann mal weg: Sicherheitsmaßnahmen bei längerer Abwesenheit

Um es Einbrechern nicht so einfach zu machen, gilt es, bei längerer Abwesenheit einige Dinge zu beachten:

  • Vermeiden Sie Hinweise auf ihre Abwesenheit. Soll heißen: Volle Briefkästen, dauerhaft heruntergelassene Rollläden, zugezogene Vorhänge oder sogar Mitteilungen auf dem Anrufbeantworter oder in sozialen Medien schreien nach unbewohnten Häusern und Wohnungen. Bitten Sie Nachbarn, Verwandte oder Freunde vorbeizuschauen und bspw. die Briefkästen zu leeren.
  • Mit Nachbarn die Telefonnummer tauschen, ggf. auch die Urlaubsanschrift, um im Notfall erreichbar zu sein.
  • Auch Gartengeräte oder Leitern sollten gesichert werden, denn sie könnten sonst leicht durch die Kriminellen für den Einbruch genutzt werden.
  • Notieren Sie die Individualnummern Ihrer technischen Geräte. Nur so kann die Polizei im Falle eines Falles ihre gestohlenen Gegenstände in Fahndung stellen. Auch Fotos können helfen, dass Ihre Sachen zuzuordnen.
Hereinspaziert, hereinspaziert!? Nachbarschaftshilfe bei ungewollten Gästen

Ein guter Kontakt zu den Nachbarn ist viel wert. Ein Wohnumfeld, in dem man aufeinander achtet, senkt das Risiko, dass sich fremde Personen unbemerkt Zugang verschaffen.

  • Seltsame Geräusche im Hinterhof? Ein Knacken, Krachen oder Splittern im Hausflur? Lieber nachsehen, wer sich hier zu schaffen macht.
  • Seltsame Vorkommnisse“ melden. Heißt: Achten Sie auf fremde Personen im Haus oder auf dem Grundstück. Rufen Sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig den Polizeinotruf 110 an.
  • Guck mal, wer da spricht: Prüfen Sie, wer ins Haus möchte und gewähren Sie nur berechtigten Personen Zugang. Öffnen Sie auf Klingeln nicht bedenkenlos, sondern zeigen Sie gegenüber Fremden ein gesundes Misstrauen.
  • Wohnungs- oder Reserveschlüssel nicht draußen „verstecken“. Lieber dem netten und vertrauten Nachbarn geben.

In Berlin scheitert fast jeder zweite Einbrecher bei seiner Tat (in über 40 Prozent der Fälle bleibt es beim Versuch). Oftmals entscheidet ein kleines preiswertes Zusatzschloss darüber, ob der Einbrecher Erfolg hat. Deshalb: Lassen Sie sich von uns beraten. In der

Beratungsstelle Einbruchschutz
Service-Telefon: 030 4664 979 999
Platz der Luftbrücke 5, 12101 Berlin

stehen Ihnen montags von 10-18 Uhr und dienstags bis donnerstags von 8-15 Uhr ständig zwei Fachberater für Ihre Fragen zur Verfügung. Nach Absprache ist unter Umständen auch eine Vor-Ort-Beratung möglich.

Dieses Angebot ist für Sie kostenfrei.