6 Fragen an
Christopher Guy

Christopher Guy macht eine Ausbildung bei der Polizei Berlin. Der Polizeimeisteranwärter über Zusammenhalt und Herausforderungen im Bewerbungsprozess.

Das gefällt mir an der Ausbildung besonders gut:

Die Polizei ist eine große Familie. Wenn ich morgens aufstehe, freue ich mich schon auf den Dienst. Ein Gedanke, der uns alle antreibt, ist die Gewissheit, nach der Laufbahnprüfung auf Berlins Straßen für Recht und Ordnung sorgen zu dürfen.

Das hätte ich nicht erwartet:

Gleich zu Beginn der Ausbildung ging es zum Schießlehrgang.

Mein Lieblingsfach:

Mein Lieblingsfach „Eingriffsrecht“ thematisiert die Rechtsgrundlagen zur Strafverfolgung und zur Gefahrenabwehr – Hier lernen wir, wie man als Polizist handeln muss bzw. was man darf und was nicht.

Der Blick in die Akademie zeigt, dass…

… nicht alles, was man in der Theorie lernt, einfach in der Praxis umzusetzen ist. Heute Morgen saßen wir beispielsweise im Lehrsaal und haben in der Theorie die rechtlichen Grundlagen und die wichtigsten Regeln für Verkehrskontrollen besprochen.

Auf die Theorie folgte die Praxis und so ging es direkt aufs Übungsgelände. Und siehe da: Die Sicherungsgasse hinzubekommen – die schützt uns schlichtweg vorm Überfahrenwerden –, ist gar nicht so leicht, wie in der Theorie besprochen. Bis ein Polizist Verkehrskontrollen durchführen kann und den berühmten Satz „Guten Tag, die Polizei, allgemeine Fahrzeugkontrolle, Führerschein und Fahrzeugschein bitte“ sagen darf, braucht es ganz schön viel Übung.

Die größte Herausforderung im Bewerbungsverfahren war…

… für mich der PC-Test. Für mich war das dahingehend eine große Hürde, da man über mehrere Stunden auf einen Computermonitor blicken und wechselnde Aufgaben bearbeiten muss.

Das sollten Bewerber unbedingt wissen:

An der Polizeiakademie wird viel theoretisches Wissen vermittelt und damit verbunden auch viele Gesetze – das Handwerkszeug eines jeden Polizeivollzugsbeamten.

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Thomas Franzke

Thomas Franzke lehrt seit 2013 die fachpraktische Einsatzlehre an der Polizeiakademie Berlin. Der 44-Jährige über brenzlige Situationen und echte Auszeichnungen.

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