Mobiles Einsatzkommando – Personenschutz

Das MEK Personenschutz ist zuständig für den Schutz gefährdeter Personen des öffentlichen Lebens, beispielsweise aus der Diplomatie oder der Politik. Auch gefährdete ausländische Personen sowie individualgefährdete Personen werden vom MEK geschützt.

Was machst du beim MEK – Personenschutz?

Deine Hauptaufgabe besteht im Schutz gefährdeter Personen. Dies sind in der Regel Personen des öffentlichen Lebens, wie zum Beispiel Diplomaten und Politiker, deren Schutz bundesweit, in besonderen Fällen sogar weltweit, gewährleistet wird. Darüber hinaus ist häufig ein erweiterter Schutz von gefährdeten Personen bei Veranstaltungen oder auch bei Hotelübernachtungen zu gewährleisten.

Welche Talente musst du mitbringen?
  • Gute körperliche Konstitution und hohe Belastbarkeit
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit
  • Sicheres Auftreten
Welche Voraussetzungen musst du mitbringen?
  • Einsatzerfahrung in schutz- oder kriminalpolizeilichen Tätigkeitsbereichen
  • Bereitschaft zum bedarfsorientierten Dienst. Dieser regelt sich in Abhängigkeit von der Gefährdungsbewertung und dem Bewegungsbild der Schutzperson. Die Dienstplangestaltung wird jedoch in der Regel monatlich vorab in den Kommandos abgestimmt und festgelegt.
Wie sieht die Zusatzausbildung aus?
  • Die Ausbildung ist modular in einem Zeitraum von drei Monaten aufgebaut und beginnt jeweils im März bzw. im September.
  •  Kann die modulare Ausbildung nicht vollständig absolviert werden, weil es beispielsweise zu einem verletzungsbedingtem Ausscheiden/Pausieren kommt, ist vorerst eine temporäre Verwendung im erweiterten Personenschutz möglich. Die fehlende Qualifikation wäre zeitnah nachzuholen.
  • Für das Führen sondergeschützter Fahrzeuge benötigst Du mindestens die Führerscheinklasse C 1 bzw. D1. Dieser kann ggf. nach erfolgreicher Teilnahme am Basislehrgang kostenfrei erworben werden.

 

 

Mehr zum Thema

Einsatzleitzentrale (ELZ)

„Notruf der Polizei Berlin – Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?“ Das klingt nach Deiner Stimme? Dann bist Du bei der Einsatzleitzentrale genau richtig. Am Notruftelefon bist Du die erste Person, die hilft. Neben der Koordinierung der Funkstreifenwagen erwarten Dich bei der ELZ viele weitere spannende Aufgaben.

Wasserschutz­polizei (WSP)

Ob Rettungsaktionen, das Bekämpfen von Fischwilderei oder Überwachung des Schiffverkehrs – der Alltag bei der Wasserschutzpolizei ist alles andere als eintönig. Wer eine Ausbildung bei der Schutzpolizei absolviert hat und auf mehrere Jahre Diensterfahrung zurückblickt, kann sich für die Arbeit auf dem Wasser qualifizieren.

Tarifbeschäftigte im Objektschutz

Ob Synagoge, Bundesministerium oder die Wohnung der Bundeskanzlerin – du sorgst für Sicherheit. Dazu musst du keine klassische Polizeiausbildung machen, sondern bekommst eine 16-wöchige Unterweisung.

                                                                                
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