Mobiles Einsatz­kommando (MEK)

Verdecktes Ermitteln bei Entführungen, Erpressungen und Geiselnahmen – die Aufgaben des MEK klingen spannend, bedeuten aber auch große Verantwortung und hohen persönlichen Einsatz. Wer als Schutzpolizistin oder Schutzpolizist oder bei der Kriminalpolizei erste Erfahrungen gesammelt hat, kann durch eine Zusatzausbildung zum Mobilen Einsatzkommando gelangen.

Was machst du beim MEK?
  • Gemeinsam mit einem Seniorpartner wirst Du bei Entführungen, herausragenden Erpressungen und Geiselnahmen, bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität sowie des Terrorismus eingesetzt
  • Du kannst bundesweit und sogar international eingesetzt werden – stets in zivil und in geheimer Mission
Welche Talente musst du mitbringen?
  • Charakterliche Festigkeit und Besonnenheit, ausgeprägter Orientierungssinn und ein technisches Grundverständnis
  • Taktisches Geschick
  • Selbstbewusstsein, realistische Selbsteinschätzung
  • Gute körperliche Konstitution, hohe Belastbarkeit sowie ausgeprägte Teamfähigkeit
  • Gutes fahrerisches Können
  • Gute Auffassungsgabe
  • Fantasie und hohes Maß an Kreativität.
Welche Voraussetzungen muss man mitbringen?
  • Du musst zwischen 22 und 40 Jahre alt sein und Erfahrung bei der Schupo oder Kripo gesammelt haben.
  • Du musst bereit sein, dein Privatleben dem Dienst unterzuordnen, denn: Im bedarfsorientierten Dienst werden Dienstzeiten kurzfristig dem Tagesablauf der Zielpersonen angepasst.
  • Wünschenswert: Fremdsprachenkenntnisse.

Besondere Anforderungen für den Bereich der operativen Technik:

  • Hohe Technikaffinität
  • Begrüßt wird die vorhandene Vorbildung in einem technischen Beruf
Wie sieht die Zusatzausbildung aus?
  • Beim fünfmonatigen Basislehrgang beim MEK vermitteln erfahrene Trainerinnen und Trainer der Spezialeinheiten alle Basics der Observation und des verdeckten Arbeitens

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Wasserschutz­polizei (WSP)

Ob Rettungsaktionen, das Bekämpfen von Fischwilderei oder Überwachung des Schiffverkehrs – der Alltag bei der Wasserschutzpolizei ist alles andere als eintönig. Wer eine Ausbildung bei der Schutzpolizei absolviert hat und auf mehrere Jahre Diensterfahrung zurückblickt, kann sich für die Arbeit auf dem Wasser qualifizieren.

Tarifbeschäftigte im Objektschutz

Ob Synagoge, Bundesministerium oder die Wohnung der Bundeskanzlerin – du sorgst für Sicherheit. Dazu musst du keine klassische Polizeiausbildung machen, sondern bekommst eine 16-wöchige Unterweisung.

Mordkommission

TV-Krimis haben sicher einen großen Anteil daran: Viele Nachwuchspolizistinnen und Nachwuchspolizisten wollen gern zur Mordkommission. Um hier eines Tages den Dienst antreten zu können, muss man zunächst die Ausbildung zur Kriminalpolizistin oder zum Kriminalpolizisten absolvieren, praktische Erfahrungen in diesem Beruf sammeln – und dann eine Zusatzausbildung machen in Form von Fortbildungen an der Polizeiakademie (PA), dem Bundeskriminalamt (BKA) u. a.

                                                                                
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